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In Deutschland erhielten im Schuljahr 2008/2009 etwa 1,1 % Schüler der Primar- und Sekundarstufe 1 eine sonderpädagogische Förderung an allgemeinbildenden Schulen. 4,9 % aller Schüler werden derzeit in Förderschulen unterrichtet. Deutschland hat somit den höchsten Anteil Schüler in Förderschulen in der gesamten EU.
Etwa 10 –15 % der Kinder jedes Geburtsjahrganges zeigen trotz mindestens durchschnittlicher Intelligenz ausgeprägte Lernprobleme. Ursachen können in den steigendenAnforderungen der Lehrpläne, Überforderung der Eltern oder ein breit angelegtes
Automatisierungsdefizit der betroffenen Kinder und Jugendlichen sein.
So werden Leistungen, die unauffällige Kinder erbringen ohne
dabei zu „überlegen“, von auffälligen Kindern nur mit hohem
Konzentrationsaufwand geleistet.
Lehrern fällt es immer schwerer ihren Unterricht durchzuführen, da Streitschlichtungen und
Diskussionen mit auffälligen Kindern an der Tagesordnung stehen und wertvolle
Zeit rauben.
Zwischen der Bildungs-, Förder- und Betreuungsfunktion des Bildungswesens besteht eine enge Wechselbeziehung, der derzeit noch nicht umfassend entsprochen werden kann. Unser aller Bestreben sollte darin bestehen, einer kontinuierlichen Förderung und Betreuung aller Schüler/innen zu entsprechen und gerecht
zu werden. Durch die Weiterentwicklung von Strukturen und Organisationsformen besteht die Möglichkeit, das lebensbegleitende Lernen neu zu konzipieren und dadurch auf künftige Herusforderungen vorbereitet zu sein.
Mein Lernstudio ist kein symptombezogener Nachhilfeunterricht. Denn hier werden durch ursachenbezogene Maßnahmen die Grundvoraussetzungen zum Lernen auf- und ausgebaut. So erhalten die Kinder die
Möglichkeit leichter und schneller lernen zu können. Ebenso werden in meine Arbeit
nicht nur die Kinder einbezogen. Auch die Eltern wirken aktiv an der
Entwicklung und Förderung ihrer Kinder mit.
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