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Als die wichtigsten
Zusatzmodule sind Übungen der Sensomotorik/Reflexologie, Graphomotorik (Schreibmotorik)
und zum Stressabbau zu nennen.
Der Bereich Sensomotorik/Reflexologie wird mit Übungen auf dem Boden, dem Balken, der Wippe und dem Trampolin abgedeckt. In der Regel haben die Kinder
hier besonders viel Spaß, da ihr Bewegungsdrang einbezogen wird. Hintergrund
dieses Aufgabenbereiches ist es, noch vorhandene Reflexe
vollständig zu integrieren bzw. zu überlagern.
Die Graphomotorik spielt im Schulalltag eine sehr große Rolle. Gehörte oder gesprochene Wörter müssen auf das Papier gebracht werden. Die Schrift muss
für das Kind, Eltern und Lehrer erkennbar und lesbar sein. Ist das Kind jedoch
auf Grund seiner Graphomotorik nicht in der Lage eine lesbare und
zusammenhängende Schrift zu entwickeln, sind Probleme vorprogrammiert. Neben
der motorischen Entwicklung muss hier auch eine mögliche Winkelfehlsichtigkeit
in Betracht gezogen werden. Wie im Begriff erkennbar wird also der motorische
Bereich besonders angesprochen. Beginnend mit der Grobmotorik, weiterführend
zur Feinmotorik und kombiniert mit visuellen Aufgabenstellungen werden erste Erfolge
relativ schnell erreicht.
Angst vor Diktaten und Tests führt zu einem erheblichen Stressanstieg im Körper des Kindes. Um ihm dieses Gefühl zu nehmen, werden, wiederum kombiniert mit
motorischen Einheiten, gerade diese Stresssituationen behandelt. Als sehr hilfreich
hat sich beispielsweise der Einsatz des Programms „Diktate spielerisch üben“ erwiesen. Mit
realisierten Hintergrundgeräuschen wird ein Diktat vorgelesen und muss vom Kind
niedergeschrieben werden. Sind anfangs die üblichen Fehler noch vorhanden,
offenbart sich schon nach einigen Wochen der Fortschritt durch den regelmäßigen
Einsatz und die „normal“ werdende Situation des Diktates. Dieses
Programm ist auch für das häusliche Training erhältlich.
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