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Als Rechenschwäche ist eine allgemeine Leistungsschwäche auf
dem Gebiet der Mathematik, die auch im Zusammenhang mit Leistungsschwächen auf
anderen Gebieten auftreten kann, definiert. Sie ist an einer ständigen
Minderleistung im arithmetischen Grundlagenbereich (Mächtigkeitsverständnis,
Zahlenbegriffe, Grundrechenarten, Dezimalsystem) erkennbar. Häufig können betroffene Kinder mit
Begriffen nichts oder nur wenig verbinden.
Rechenschwäche ist vielfach verbunden mit einem Mangel an
Selbstorganisation, räumlicher, zeitlicher als auch lateraler Orientierung, mit
mangelnden serialen Leistungen und schwachem Kurzzeitgedächtnis. Diese Kinder
können nur schwer Bewegungen organisieren oder Aufgaben abarbeiten. Sie haben
Probleme sich am Körper, in der Umgebung oder im Arbeitsfeld (Seite in einem
Buch) zu orientieren. Pünktlichkeit und Zeiteinschätzung sind eingeschränkt.
Rechts und Links wird verwechselt oder Reihenfolgen können nicht oder nur schwer
erkannt und eingehalten werden.
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